Farbe zu entfernen ist ebenso eine gestalterische wie eine stilistische Entscheidung. Ohne Farbton, der das Auge führt, muss ein Bild allein über Licht, Schatten, Textur und Form funktionieren — weshalb Schwarzweiß Porträts, Architektur und Straßenfotografie schmeichelt und Aufnahmen unter Mischlicht rettet, bei denen sich der Farbstich mit nichts beheben lässt.
Es hat auch praktische Zwecke. Graustufenbilder drucken auf Schwarzweißdruckern vorhersehbar, liegen ruhig hinter Text im Hintergrund und machen den Unterschied zwischen Entwurf und Endfassung optisch offensichtlich.
Die Umwandlung nutzt den Standard-Graustufenfilter des Browsers, der die Farbkanäle danach gewichtet, wie das menschliche Auge Helligkeit wahrnimmt, statt sie zu mitteln — Grün trägt am meisten bei, Blau am wenigsten. Deshalb behält ein sauber umgewandeltes Foto seine Tonwerttrennung, statt zu einer flachen Masse zu werden.
Die Umwandlung läuft auf einem Canvas in Ihrem Browser. Porträts und private Fotografien werden nie hochgeladen.
| Motiv | Ergebnis |
|---|---|
| Porträts | Meist besser — die Aufmerksamkeit geht zu Ausdruck und Licht |
| Architektur | Stark — Linie, Form und Schatten tragen das Bild |
| Straßenszenen | Stark — entfernt ablenkendes Farbgewirr |
| Schlechtes Mischlicht | Gerettet — der Farbstich verschwindet einfach |
| Sonnenuntergänge, Herbstlaub | Schlecht — das ganze Motiv war die Farbe |
| Diagramme und Infografiken | Schlecht — farbcodierte Reihen werden ununterscheidbar |
Beides entfernt Farbe, aber auf verschiedenen Wegen. Eine naive Entsättigung mittelt die Kanäle Rot, Grün und Blau gleichgewichtig, wodurch ein reines Rot und ein reines Blau auf denselben Grauton fallen, obwohl das Auge Rot deutlich heller sieht.
Die hier verwendete wahrnehmungsbasierte Umwandlung gewichtet die Kanäle etwa mit 21 % Rot, 72 % Grün und 7 % Blau, passend zur menschlichen Helligkeitsempfindlichkeit. Farben, die sich im Original unterschieden, unterscheiden sich auch im Ergebnis, und genau das lässt ein umgewandeltes Foto wie ein Foto aussehen und nicht wie ein Fleck.
Nicht aus der umgewandelten Datei — die Farbinformation wird verworfen. Ihr Original bleibt unberührt, bewahren Sie es also auf, falls Sie die Farbfassung noch brauchen könnten.
Bei JPEG etwas, da die Farbkanäle sich fast auf nichts komprimieren, die Datei bleibt aber im Farbmodus. Die PNG-Ausgabe schrumpft in der Regel deutlicher.
Meist weil das Original zur Trennung eher auf Farbe als auf Tonwertkontrast setzte. Helligkeit und Kontrast anschließend anzupassen bringt es oft wieder zum Leben.
Ja. Fügen Sie alle Bilder hinzu; sie werden nacheinander umgewandelt und als ein ZIP geliefert.
Ja. JPG bleibt JPG, PNG bleibt PNG, und die PNG-Transparenz bleibt erhalten.
Nein. Der Graustufenfilter wird lokal von der Canvas-Engine Ihres Browsers angewendet.