Invertieren ersetzt jede Farbe durch ihr Gegenteil: Schwarz wird Weiß, Weiß wird Schwarz, Rot wird Cyan, und jeder Wert dazwischen wird von seinem Maximum abgezogen. Es ist das digitale Gegenstück zu einem fotografischen Negativ.
Der praktischste Anwendungsfall sind gescannte Filme. Haben Sie Negative aus einem Familienarchiv abfotografiert oder gescannt, ist das Invertieren der Schritt, der sie wieder in ansehbare Bilder verwandelt. Es erzeugt außerdem im Handumdrehen Dunkelmodus-Fassungen einfacher Diagramme — ein schwarz-auf-weißes Flussdiagramm wird in einem Durchgang weiß auf schwarz — und macht blasse Bleistiftspuren oder kontrastarme Details deutlich besser sichtbar.
Das Invertieren läuft lokal auf einem Canvas. Nichts über das Bild wird hochgeladen.
Ein gescanntes Farbnegativ zu invertieren bringt Sie fast, aber nicht ganz ans Ziel. Farbfilm trägt eine orangefarbene Grundmaske — eine bewusst in die Emulsion eingebaute Korrekturschicht — und das Invertieren macht daraus einen kräftigen Blaustich über das ganze Bild. Ihn richtig zu beheben verlangt, anschließend in einem Bildeditor den Farbabgleich anzupassen.
Schwarzweißnegative haben keine Maske, das Invertieren allein genügt dort also wirklich. Schließen Sie mit Helligkeit und Kontrast an, wenn das Ergebnis flach wirkt, was oft passiert, weil die Scannersoftware die Belichtung auf das Negativ statt auf das eigentlich gewünschte Positiv optimiert.
Jeder Kanalwert wird durch 255 minus sich selbst ersetzt. Zweimal angewendet ergibt das exakt die ursprüngliche Zahl, ohne Rundung und ohne Drift. Der einzige Verlust über einen Hin- und Rückweg stammt daraus, ein JPEG zweimal neu zu kodieren, und bei 0,92 ist das nicht sichtbar.
Das macht Invertieren zu einem Filter, mit dem man gefahrlos experimentieren kann: Gefällt das Ergebnis nicht, invertieren Sie erneut und Sie stehen exakt wieder am Ausgangspunkt.
Ja. Das Invertieren ist seine eigene Umkehrung — eine zweite Anwendung stellt die ursprünglichen Werte exakt wieder her.
Bei Schwarzweißnegativen im Wesentlichen ja. Farbnegative tragen eine orangefarbene Grundmaske, die nach dem Invertieren zu einem kräftigen Blaustich wird, dessen Korrektur einen Farbabgleich im Bildeditor erfordert.
Nein. Es ist eine exakte arithmetische Operation auf jedem Kanal. Die einzige Änderung ist das Neukodieren mit 0,92 bei JPEG.
Bei einfachen schwarz-auf-weißen Strichzeichnungen ja, das funktioniert gut. Bei allem mit Fotografien oder farbigem Branding sieht das Invertieren falsch aus, da Fotos ebenfalls zu Negativen werden.
Ja. Beliebig viele Bilder lassen sich in einem Durchgang invertieren, und die Ergebnisse kommen als ZIP.
Nein. Das Invertieren geschieht auf einem Canvas in Ihrem Browser.